And­re Soko­low­ski: 24 Love­s­to­ries

In dem Manu­skript 24 Love­s­to­ries geht es stets um das gro­ße The­ma Lie­be. Doch die­se scheint kaum ein­mal posi­tiv zu ver­lau­fen, denn das Schei­tern ist der Lie­be inhä­rent auf­grund feh­len­der oder schad­haf­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on: Ent­we­der reden die Protagonist_innen anein­an­der vor­bei, ver­ste­hen sich auf der sym­bo­li­schen Ebe­ne der Lie­bes­spra­che nicht, oder aber es kommt gar nicht erst zu einer wirk­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on. Funk­tio­nie­ren­de Lie­be ist ein Spiel, dass eine gewis­se Leicht­fü­ßig­keit und Offen­heit bedarf. In den 24 Love­s­to­ries wird aus dem Spiel aber bit­te­rer Ernst, sodass die not­wen­di­gen Frei­räu­me, in denen sich die Part­ner zuein­an­der hin ent­wi­ckeln kön­nen, eher zu Bezie­hungs­ge­fäng­nis­sen wer­den. Auch Kör­per­lich­keit kommt kaum vor, man "trifft" sich lie­ber mit Wor­ten, und wenn, dann erscheint sie im bes­ten Fal­le als Trieb­be­frie­di­gung, oft­mals aber auch eher als Ver­such, noch den letz­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fa­den abzu­schnei­den.


Dem Autor ist es auf gera­de­zu bril­lan­te Wei­se gelun­gen, meh­re­re Hand­lungs­fä­den und Zeit­ebe­nen mit­ein­an­der zu ver­we­ben ...

Obst & Ohle­rich in einem Emp­feh­lungs­schrei­ben für die Teil­nah­me am Inge­borg-Bach­mann-Wett­be­werb 2009

Lite­ra­tur­gut­ach­ten, Emp­feh­lungs­schrei­ben

BUCH


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