Andre­as Schä­fer: Wir vier

Lothar war Pilot bevor es geschah. Sei­ne Frau Ruth war damals Ste­war­dess, nun hilft sie in der Tele­fon­seel­sor­ge, damit es wenigs­tens ande­ren bes­ser geht. Ihr Sohn Mer­ten glaubt als Ein­zi­ger zu wis­sen, war­um sein Bru­der ermor­det wur­de. In der Fami­lie Wil­ber klafft eine Lücke. Man redet nicht über Jakob und über den Grund, war­um er nicht mehr da ist. Am Tag der Ver­ur­tei­lung des Mör­ders zün­den sie eine Ker­ze an und war­ten, bis der Anruf kommt: Lebens­läng­lich. Nachts lie­gen die Eltern neben­ein­an­der und die Mut­ter fragt: Bist du erleich­tert? - Nein.

Andre­as Schä­fer erzählt luzi­de und sou­ve­rän die Geschich­te eines Trau­mas und sei­ner Fol­gen. Sie lässt den Leser nicht mehr los.


Unglaub­lich fein­füh­lig erzählt.

BUCHMARKT


Exzel­len­ter Roman - ein Buch das einem nach­geht.

RBB Stil­bruch


Schä­fers Pro­sa ist eine ange­nehm zurück­ge­nom­me­ne, fast küh­le, zuwei­len leuch­ten­de.

DER TAGESSPIEGEL

Kor­rek­to­rat des Aus­zu­ges "Aus­zeit" – Wett­be­werbs­bei­trag zum Inge­borg Bach­mann-Preis 2009

BUCH


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