Kris­ti­na Sell­mayr

Gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Mün­chen, zog es sie Anfang der 1990er Jah­re zum Stu­di­um in das im Auf­bruch befind­li­che Ber­lin. Dort lebt sie seit inzwi­schen mehr als 25 Jah­ren und arbei­tet als Sozi­al­päd­ago­gin und sys­te­mi­sche Fami­li­en­the­ra­peu­tin in Will­kom­mens­klas­sen mit geflüch­te­ten Kin­dern und ihren Fami­li­en und mit Fami­li­en im Bereich der ambu­lan­ten Hil­fen zur Erzie­hung.

Die Mög­lich­kei­ten und Wir­kung von Spra­che haben Kris­ti­nas Leben ent­schei­dend geprägt. Zur Musik hin­ge­zo­gen, woll­te sie ursprüng­lich Kla­vier stu­die­ren, ent­schied sich aber durch ihre Fas­zi­na­ti­on von der Aus­drucks­viel­falt der Kom­mu­ni­ka­ti­on für die Sozi­al­päd­ago­gik. Sie emp­fin­det Spra­che und Spra­chen als Tür­öff­ner für ver­schie­dens­te Men­schen an den unter­schied­li­chen Orten der Welt, reist gern und viel und lernt aktu­ell Ara­bisch.

Der bewuss­te Umgang mit Spra­che als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel ver­leiht ihr auch die Fähig­keit, ande­re Men­schen mit­ein­an­der in Kon­takt zu brin­gen und für Din­ge zu begeis­tern. Sie beschreibt sich selbst als krea­ti­ve und kom­mu­ni­ka­ti­ve Netz­wer­ke­rin.

Aus dem Gefühl her­aus, ihre Erfah­run­gen und ihr Wis­sen aus der Arbeit mit geflüch­te­ten Kin­dern und Jugend­li­chen tei­len zu wol­len, reif­te die Idee in ihr, ein Buch mit klei­nen wir­kungs­vol­len Geschich­ten zu schaf­fen. Ihr Ziel ist es vor allem, die Lebens­rea­li­tä­ten der betrof­fe­nen Kin­der und ihrer Fami­li­en als auch den Ein­satz der betei­lig­ten Päd­ago­gen und Päd­ago­gin­nen sicht­ba­rer zu machen sowie einen akti­ven Bei­trag zu den anhal­ten­den Debat­ten in der Flücht­lings- und Asyl­po­li­tik Deutsch­lands zu leis­ten.

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