Eck­art Freund: Unver­brüch­lich. Eine Ber­li­ner Erzählung

Das Ensem­ble kommt regel­mä­ßig zum Musi­zie­ren zusam­men. Doch die Ereig­nis­se des 17. Juni 1953 erschüt­tern den Zusam­men­halt  ihrer "Kam­mer" - wie die Mit­glie­der die wöchent­li­chen Übungs­aben­de einst beti­tel­ten. So bre­chen noch nicht annä­hernd ver­heil­te Wun­den der letz­ten zwei Jahr­zehn­te wie­der auf, die ersehn­te Unver­brüch­lich­keit ihrer klei­nen Gemein­schaft droht aus­ein­an­der­zu­fal­len. Wil­li, der 10-jäh­ri­ge Erzäh­ler, ist zunächst mit sei­ner tie­fen Zunei­gung für die Kla­vier­spie­le­rin Miri­am beschäf­tigt. Eines Abends legt er ihr einen Zet­tel auf das Kla­vier: „Miri­am, du spielst, als woll­ten die in den Raum hin­ein­ge­streu­ten Töne sogleich wie­der zu dir zurück­keh­ren. Du bist eins mit ihnen.“

Unver­brüch­lich ist ein klei­ner Ent­wick­lungs­ro­man von stil­ler Sprachpoesie.

Im Buch ent­hal­ten ist eine Hör­fas­sung, gele­sen von Tho­mes Schendel.


In jeder Hin­sicht vor­bild­li­che Edi­ti­on [und so] ist es dem Autor gelun­gen, eine rund­um mus­ter­gül­ti­ge Wider­stands­mo­no­gra­fie zu erarbeiten.

Infor­ma­tio­nen. Wis­sen­schaft­li­che Zeit­schrift des Stu­di­en­krei­ses Deut­scher Wider­stand 1933–1945, Nr. 88/2018

BUCH


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