Was bleibt von einem Sommer, wenn er vergangen ist? Ein leises Nachglühen – eine Bewegung der Zeit, die weiterwirkt. Die Gedichte in „Im Dickicht lebt es sich leichter“ kreisen um Nähe und Verlust, Liebe und Trennung, um die Frage, was Sprache bewahren kann, wenn Erfahrung entgleitet. Persönliches verbindet sich mit Mythos, Literatur, Natur- und Stadtbildern; Jahreszeiten werden zu inneren Landschaften, das Dickicht zum Schutzraum des Ungesagten, Paris zu einem Ort zwischen Illusion und Ernüchterung. Im Dickicht lebt es sich leichter ist ein Gedichtband, der nichts erklärt und viel nachklingen lässt – ein Buch zum Wiederlesen, zum Verweilen, zum Offenbleiben.
Erschienen und erhältlich im Geest-Verlag.
