„Berufs­fels Lek­to­rat“ – Semi­nar an der Euro­pa Uni­ver­si­tät Viadrina

Lek­to­rat als Berufs­feld für Kulturwissenschaftler_innen. Semi­nar­lei­ter: Gre­gor Ohle­rich. Semi­nar: BA/MA, BA Pra­xis­re­le­van­te Fer­tig­kei­ten // MASS Opti­ons­mo­dul Block­se­mi­nar, Ort: GD 07 / HG 217, Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 1.06.2012.

Ziel der LV ist es, ein voll­stän­di­ges Bild über die Arbeit und den All­tag des Lek­tors / der Lek­to­rin zu geben. Das Lek­to­rat beschäf­tigt sich mit der Fra­ge nach dem Funk­tio­nie­ren (und Nicht-Funk­tio­nie­ren) von (zumeist) lite­ra­ri­schen Tex­ten. Dabei ist der Semi­narab­lauf stark pra­xis­ori­en­tiert geplant. Anhand ori­gi­na­ler Manu­skrip­te wird gezeigt, wor­an bspw. ein gelun­ge­ner Span­nungs­auf­bau zu erken­nen ist, wie die hand­lungs­tra­gen­den Cha­rak­te­re gestal­tet sein müs­sen, wie Stil und Gen­re zusam­men­pas­sen, also Spra­che und Inhalt kor­re­lie­ren, etc. Ziel ist es zu erfah­ren, war­um ein Text wirkt, bzw. zu ver­ste­hen, wie er ver­än­dert wer­den muss, damit er wirkt. Auch wei­ter­füh­ren­de Aspek­te des Berufs­bil­des wer­den aus­führ­lich erläu­tert: Wie sieht die sozia­le und öko­no­mi­sche Situa­ti­on von Lek­to­ren aus? Wel­che Per­spek­ti­ven (lang­fris­tig und kurz­fris­tig) bie­tet der Beruf? Was unter­schei­det den frei­en Lek­tor vom Ver­lags­lek­tor? Wei­ter­hin wer­den prak­ti­sche Fra­gen des Arbeits­all­tags ange­spro­chen: Wie orga­ni­sie­re ich den Arbeits­al­tag? Wie sehen Arbeits­ab­läu­fe aus, etwa vom Manu­skript zu Buch? Wie wer­den Auf­trä­ge akqui­riert, Prei­se kal­ku­liert? Was muss im täg­li­chen Umgang mit Autorin­nen und Autoren beach­tet wer­den? Lite­ra­tur: Mit­tel­mark, Howard, New­man, San­dra: How not to wri­te a Novel. Col­lins 2008. Frey, James N.: Wie man einen ver­dammt guten Roman schreibt. Emons 1992; Graß­hoff, Uta: Erst­lings­ge­schich­ten. Artis­li­fe 2008, S. 177-193.

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