Vero­ni­ka Lipp­hardt: Bio­lo­gie der Juden. Jüdi­sche Wis­sen­schaft­ler über »Ras­se« und Ver­er­bung 1900–1935

Die Fra­ge einer bio­lo­gi­schen Ras­sen­zu­ge­hö­rig­keit der Juden galt zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts als bri­san­tes, unge­lös­tes wis­sen­schaft­li­ches Pro­blem. Wis­sen­schaft­ler mit jüdi­schem Fami­li­en­hin­ter­grund sahen sich vor einem Dilem­ma, denn sie waren zugleich Sub­jekt und Objekt der For­schung. Die Stu­die zeich­net die­se wis­sen­schaft­li­che Debat­te nach und beleuch­tet dabei ins­be­son­de­re die Posi­tio­nen von Wis­sen­schaft­lern jüdi­scher Her­kunft. Wie reflek­tier­ten die­se ihre Iden­ti­tät im Rah­men bio­lo­gi­scher Theo­ri­en und wie gestal­te­te sich die Aus­ein­an­der­set­zung mit nicht­jü­di­schen Kol­le­gen? Zudem wer­den die Ver­su­che eini­ger die­ser Wis­sen­schaft­ler beschrie­ben, Insti­tu­tio­nen für die Erfor­schung der „Bio­lo­gie der Juden" zu grün­den.

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