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Lektor Rouven Obst, M.A.

»Es gibt viele Gründe dafür, dass es im Kino mehr Helden mit dem Beruf des Auftrags- killers gibt als mit dem des Lektors. Ein ziemlich über- zeugender besteht darin, dass das Rotstiftanlegen einfach nicht so viel hermacht.«

Barbara Schweizerhof: Richtig trostlos, taz, 17.02.2016

Lektoren

Fünf Thesen zur Literatur

These No. 1

Belletristik, Unterhaltung, Sachbuch und Wissenschaft − jedes Genre hat seine Berechtigung. Dieses Bekenntnis ist unerlässlich, um die genaue Beschaffenheit von Texten profunde analysieren und erfolgreiche Textarbeit leisten zu können. Ernste und unterhaltende Literatur: Alles zu seiner Zeit.

These No. 2

Wider das Genie und für die Vielfalt. Wir sind überzeugt, dass jede Autorin und jeder Autor durch entsprechendes Handwerkszeug befähigt ist, literarisch zu schreiben. Mit der Förderung von Kunst und Literatur wollen wir ein Stück weit dem im deutschsprachigen Raum stark ausgeprägten Geniekult entgegenwirken. Literatur ist anders.

These No. 3

Literarisches Schreiben erfordert äußerste Konzentration und harte Arbeit. Dazu gehören grundlegende Kenntnisse struktureller Aspekte des Schreibens sowie die souveräne Beherrschung der Arbeitswerkzeuge. Gut ist ein Text dann, wenn man ihm die mühevolle Arbeit nicht anmerkt. Wir zeigen den Weg.

These No. 4

Literatur ist politisch. Ob L'art pour l'art oder Bitterfelder Weg, Schreiben heißt stets: sich der Umwelt stellen, sich ihr verweigern, Stellung beziehen. Kinderbuch, Lyrik, Roman oder Fachtext, Autorinnen & Autoren bekennen Farbe. Das kann tiefsinnig, untergründig, plump oder agitatorisch sein. Aber: Literatur ist keine Politik

These No. 5

Nachhaltiges Arbeiten fordert und fördert Kreativität. Wir arbeiten mit Strom aus regenerativen Quellen, bevorzugen regionale, ökologische & Fair-Trade-Produkte, nutzen ressourcenschonende Bürotechnik und achten auf nachhaltige Büroausstattung. Packen wir es an!

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