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Bücher

Fach- & Sachbuch

Eine Auswahl der von uns bearbeiteten Wissenschafts- und Fachbuchtitel: Dissertationen sowie Monografien. Ebenso erhalten Sie Einblick in unsere Arbeitsreferenzen der Sachbuchsparte mit Titeln aus den Bereichen Zeitgeschichte, Europa, Ratgeber sowie Biografie und Autobiografie. 

Bewegen Sie den Mauszeiger über die Galerie und Sie erhalten einen Überblick über die von uns bearbeiteten Titel. Mit einem Klick auf das Buchcover erhalten Sie Informationen zu Inhalt, Verlag und weiterführenden Links.

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Helena Rödholm Siegrist

Wenn die Wahrnehmung kippt

Transformationen in Franz Kafkas "Verwandlungen"

Helena Rödholm Siegrist - Wenn die Wahrnehmung kippt

Lektorat

Erscheinen Kippbilder, die sich je nach Sichtweise verändern, als Subtext in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ und bringen so die Wahrnehmung des Lesers ins Wanken? Ist der Text nicht selbst ein Kippbild, das Allusionen transformiert und verschiedene Deutungen und Stimmen miteinander in Dialog treten lässt? Berührt „Die Verwandlung“ deshalb immer neue LeserInnen, weil der Text sie in ein existentielles Gespräch mit offenem Ausgang verwickelt? Hundert Jahre nach der Entstehung von Franz Kafkas Erzählung zeigt Helena Rödholm Siegrist hier neue Perspektiven auf, in einem Essay voller intertextueller Referenzen zu Literatur, Populärkultur, Geschichte und Religion. Eine zentrale Stellung nimmt dabei das Bild der Frau ein: Frauen aus der Erzählung machen zusammen mit Frauen aus Literatur und Religion Betrachtungsweisen deutlich, die den Austausch über kulturelle Vorstellungen, Redevielfalt und drohenden Monologismus vertiefen.

Igel Verlag, Hamburg 2015

Gabriele Borgmann

Vom Exposé zum Bucherfolg

Ein Schreib- und PR-Leitfaden für engagierte Autoren

Gabriele Borgmann - Vom Exposé zum Bucherfolg

Kommentierung des Manuskripts

Ein Buch zu schreiben stellt für jeden Autor eine große Herausforderung dar. Denn immer gilt es, von der Initialidee über die Schreibphase bis zum Marketing mit Wissen und Weitsicht zu agieren. Gabriele Borgmann bietet in ihrem Buch eine umfassende Orientierung in der Welt der vielfältigen Publikationsmöglichkeiten und vermittelt mit ihrem Praxisleitfaden das erfolgsentscheidende Autoren-Know-how. Den Schwerpunkt legt sie auf das Publizieren in einem Verlag, aber auch Selfpublisher für Sach- und Unternehmensbücher erhalten Arbeitstechniken und ausgewählte Methoden für die Schreib- und PR-Phase. Sie macht Autoren Mut, das eigene Buchprojekt voranzutreiben, an den schriftstellerischen Erfolg zu glauben und überzeugt daran zu arbeiten. Sie bestärkt Autoren, das eigene Werk vor, bei und nach Erscheinen nachhaltig zu promoten. Für den Bucherfolg sind vier Größen entscheidend: Themenwissen, Schreibstimme, die persönliche Überzeugungskraft des Autors sowie seine Kontakte und Netzwerke.

"Sollte ein eigenes Buchprojekt zu den Vorsätzen fürs neue Jahr gehören, lohnt sich der Griff zu diesem Ratgeber." (Andreas Matz im Hamburger Abendblatt, 02.01.2015)

Springer, Wiesbaden 2014

Jens Christophers, Lennart Koch

Interim

Management auf Zeit als Chance und Herausforderung

Jens Christophers, Lennart Koch - Interim

Fachbuchlektorat

„INTERIM – Management auf Zeit als Chance und Herausforderung“ Praktiker-Rat für Manager in einem wachsenden Markt / Standardsetzendes Kompendium für die Interim Management-Branche. Gute Manager sind anspruchsvolle Menschen. Sie suchen Herausforderungen und Verantwortung, und das immer häufiger abseits der gewohnten Konzernstrukturen: Die Zahl derjenigen, die sich als Interim Manager in die berufliche Selbstständigkeit wagen, nimmt stetig zu. Jens Christophers und Lennart Koch haben daher den Leitfaden „Interim – Management auf Zeit als Chance und Herausforderung“ geschrieben. Er richtet sich an alle Manager, die über eine berufliche Zukunft im Interim Management nachdenken oder sich besser aufstellen wollen, sowie an diejenigen, die im Unternehmen über die Einbindung externer Führungskräfte entscheiden. Der Markt für Interim Management-Dienstleistungen wächst kontinuierlich. In der zunehmend globalisierten Wirtschaft nimmt der Bedarf an flexibel einsetzbarem, hoch spezialisierten und qualifizierten „Humankapital“ zu. Das Buch liefert Einsichten aus der Praxis und beschreibt erfolgversprechende Wege für den Einstieg ins Interim Management. Es beschönigt nichts, warnt vor falschen Illusionen und vor Fallstricken. Wer es liest, findet darin konstruktive Begleitung und fachlich qualifizierten Rat. Jens Christophers und Lennart Koch wissen, wovon sie schreiben, denn sie sind seit vielen Jahren Interim Manager aus Leidenschaft. Sie gründeten 2007 Deutschlands führende Sozietät für professionelles Interim und Projekt Management, die taskforce AG. Christophers hob außerdem Anfang 2003 den Branchenverband, die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) aus der Taufe und führte diesen zehn Jahre als Vorstandschef. Den deutschen Markt kennen die beiden daher so gut wie nur wenige andere. Die Erfahrung der Autoren scheint an vielen Stellen durch, ebenso wie ihre anhaltende Begeisterung für den Beruf.

taskforce, München 2013

Daniel Briegleb

Lust an Liebe

Ein Essay

Daniel Briegleb - Lust an Liebe

Bewerbungsunterlagen-Check

Reihe: Passagen Philosophie

Die zur Einsicht nötige innere Ruhe ist durch den Körper ständig gestört, sagt Platon. Gott ist Liebe, Sex ist Sünde, sagt die Kirche.

Körperliche Lust und wahre Liebe − eine Nebeneinanderstellung, die eine lange Geschichte hat. Es gibt aber auch eine andere Anschauung, nach der Körper, Liebe und Sexualität erst gemeinsam einen sinnbildenden Zusammenhang ergeben. Die Sexualisierung hat ethische und emotionale Mängel erzeugt, die mit der Entkoppelung der Komplexe "Lust" und "Liebe" zusammenhängen. Sex ist heute in hohem Maße nicht mehr an Liebe gebunden, Eros droht zu zerfallen. Die Wiedergewinnung erotischen Raumes kann über eine kontemplative Bezogenheit entwickelt werden. Diese sieht Daniel Briegleb als eine Opposition zu der Beeinflussung unserer Gefühlsräume durch mediale und wissenschaftliche Wahrheitseinflüsterungen, die einem teils grotesk ausgeuferten Diskurs- und Informationsfeld entspringen, und betrachtet die Bildung von Liebesgegenwart mehr als einen von der körperlichen Erfahrung ausgehenden Prozess. Im Lichte eines weniger von der Negativität des Entzugs her bestimmten Begehrensbegriffs entstehen Umrisse einer als geschichtlich verstandenen ars erotica.

www.danielbriegleb.de

Passagen Verlag, Wien 2014

Arnold Langer

Kryolan Schminkfibel

Arnold Langer - Kryolan Schminkfibel

Lektorat der Neuauflage (8. Auflage)

Die Kryolan-Schminkfibel ist als Fachfibel gegliedert und soll in knapper Form Grundkenntnisse und Anregungen aus der Praxis und für die Praxis geben. Die dreidimensionale maskenbildnerische Arbeit, das Abdrucknehmen und das Kapitel "Glatzen" werden ausführlich behandelt. Die Wiedergabe von Beispielmasken soll einen tieferen Einblick in die vielfältige Tätigkeit des Maskenbildners ermitteln. Mit Beispielen für die Körperbemalung, dem Airbrush, wird auch die fantasiereiche Make-up-Gestaltung berücksichtigt. Maskenbildnerische Arbeit ist eine Kunst, bei der handwerkliches Geschick, Materialkenntnisse, erlerntes Grundwissen und Kreativität gefragt sind. Wir hoffen, dass diese Schminkfibel Sie bei Ihrer Arbeit nützlich begleiten kann.

 

KRYOLAN, Berlin 2015

Roman Christian Hafner / Christiane Grüters / Frank Peschel

Die Reise als Schöpfer auf unserer Erde

Ihr Bewusstseinsreichtum

Roman Christian Hafner / Christiane Grüters / Frank Peschel - Die Reise als Schöpfer auf unserer Erde

Sachbuchlektorat

Manchmal ist die Wahrheit das, was man schon immer ahnte, und nicht das, was man glaubte zu wissen.

Dieses Buch gibt Anstöße, über die allgemein gültigen Wahrheiten nachzudenken und erzählt von einer Wahrheit, die vielleicht auch die Ihre ist. Lesen Sie in 10 Kapiteln die Entstehung und die Entwicklung der Erde bis heute, die Bewusstseinsentwicklung des Menschen und die energetischen Besonderheiten und Entwicklungen seit 2012.

Die Fähigkeiten des Co-Autors und Verlegers Roman Christian Hafner, hinter die Dinge zu "sehen", geht weit über das hinaus, was wir bis jetzt im Allgemeinen sehen wollen und wollten.

Es ist Zeit, wahrzunehmen und zu sehen!

RcH & GP Verlag, Landsberg am Lech 2012

Walter Stolz

Friede zwischen Israel und Palästina?

Auf der Suche nach einer Zukunftsperspektive

Walter Stolz - Friede zwischen Israel und Palästina?

Sachbuchlektorat

1999 erhielt der Regierungsberater Walter Stolz vom niederländischen Außenministerium den Auftrag, die Entwicklungshilfe in den palästinensischen Gebieten zu evaluieren. Themen sind der effiziente Einsatz der finanziellen Mittel, der komplizierte Aufbau der palästinensischen Verwaltung, der jüdische Siedlungsbau im Westjordanland, die Blockade von Gaza sowie die heiklen Fragen nach der Einhaltung der Menschenrechte auf beiden Seiten.Schnell merkt er, dass er als Deutscher mit christlicher Herkunft, jetzt verheiratet mit einer Holländerin mit jüdisch-liberalen Wurzeln, in einen Konflikt eingestiegen ist, der bis tief in die eigene Familie reicht. Die politischen Tabus sind oftmals die eigenen.Inzwischen sind über zwanzig Jahre vergangen. Die politische Situation im Nahen Osten hat sich stark verändert – ohne sich gebessert zu haben. Selbstkritisch zeigt der Autor anhand des geringen politischen Erfolges seines eigenen Auftrags die bis heute verfahrene Situation. Die gegenseitigen Vorurteile sind nicht weniger geworden, im Gegenteil. Dennoch hält der Autor an seiner wohlbegründeten Schlussfolgerung fest. Nur ein intensiver Dialog der Menschen vor Ort kann zum Ende der Gewalttätigkeiten und zu einer gemeinsamen friedlichen Zukunft zwischen Israelis und Palästinensern führen.

Sequenz Medien Produktion, Bad Sooden-Allendorf 2012

Stefanie Marten

Auf der Suche nach mir

Vom Stiefvater missbraucht. Eine Frau stellt sich ihrer Vergangenheit

Stefanie Marten - Auf der Suche nach mir

Sachbuchlektorat & Verlagsbewerbung

Eine unbekümmerte Kindheit durfte Stefanie Marten nie erleben. Im Alter von sieben bis 16 Jahren wird sie von ihrem tyrannischen Stiefvater missbraucht und ihre Mutter schaut weg. Als Stefanie Marten sich schließlich einem ihrer Brüder anvertraut, kommt es zu einem schrecklichen Streit, bei dem die Brüder den Stiefvater in Notwehr erschlagen. Die Familie zerbricht und die junge Frau baut sich fern der Heimat ein neues Leben auf. Doch immer wieder muss sie schmerzlich erkennen, dass sie ihre schrecklichen Erlebnisse nicht vergessen kann. Erst Jahre später, als ihre Mutter einen Schlaganfall erleidet, beschließt Stefanie Marten, zu ihr zu fahren. Diese Reise ist zugleich eine Reise in ihre eigene Vergangenheit. Stefanie Marten gewährt in ihrem Buch beklemmende Einblicke in ihre Kindheit und erzählt mit eindringlicher Klarheit, wie sie ihres eigenen Ichs beraubt wurde. Auf der Suche nach mir ist die aufwühlende Geschichte über eine gestohlene Kindheit und das berührende Buch einer Frau, die auf der Suche nach ihrer Identität ist.

„Stefanie Marten hat die schmerzliche Leidensgeschichte einer geraubten Kindheit aufgeschrieben. Für sie eine Form der Therapie, nicht Schuld am Missbrauch gewesen zu sein. Es sind beklemmende Einblicke, die uns die heute 54-Jährige gewährt. Man spürt die tiefe Verzweiflung eines Kindes, die Verletzungen und Demütigungen zu ertragen, um die Geschwister zu schützen und von der geliebten Mutter nur einmal in den Arm genommen zu werden . Und das Buch sensibilisiert, aufmerksamer unseren Kindern gegenüber zu sein." OTZ.de / 14.07.2012

Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2012

Klaus Hoferichter

Marga, Unkraut vergeht nicht

Eine Berlin-Brandenburgische Arbeitergeschichte

Klaus Hoferichter - Marga, Unkraut vergeht nicht

Redaktion, Coaching & Verlagsbewerbung

Der "Garten Eden" ist die Heimat von Marga und Max. Im Berlin der turbulenten 30er Jahre erwächst mit Liebe und Fleiß aus einer Schrebertgartenlaube ein Zuhause, ein Spross ist im Anmarsch. Mit der Familie kommt der Aufschwung, das Olympische Feuer, der Umzug nach Kreuzberg, das Jungvolk und schließlich der Fliegeralarm, welcher das drohende Unheil verkündet. Wenig später stehen sechs Kinder mit Mutter allein auf märksichem Boden. Doch Unkraut vergeht nicht!

Zum Autor: Klaus Hoferichter wurde 1936 in einer Laubenkolonie in Berlin-Baumschulenweg geboren. Er verlebte seine ersten Jahre im „Grünen“. Aber diese Zeit war nur von kurzer Dauer. In Kreuzberg lernte er dann „Zilles Milieu“ kennen, eine feuchte Kellerwohnung mit wenig Licht. Der Krieg vertrieb seine Familie von Berlin nach Ostpreußen. In den Nachkriegsjahren wurde sie dann im brandenburgischen Wusterhausen sesshaft. Er erlernte einen ungeliebten Bauberuf, versuchte sich im Lebensmittelgroßhandel als Lagerist, war in der Forstwirtschaft tätig, um letztendlich seine Erfüllung als Museumsleiter zu finden. Außerdem schrieb er jahrzehntelang Artikel, Berichte und Porträts für die „Märkische Volksstimme“ und die „Märkische Allgemeine“.

trafo Verlag, Berlin 2009

Elke Kimmel (Hg.)

„... war ihm nicht zuzumuten, länger in der SBZ zu bleiben"

DDR-Flüchtlinge im Notaufnahmelager Marienfelde

Elke Kimmel (Hg.) - „... war ihm nicht zuzumuten, länger in der SBZ zu bleiben"

Sachbuchlektorat & Endkorrektur

Etwa 1,3 Millionen Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR passierten zwischen 1953 und 1990 das Notaufnahmelager Marienfelde als Tor zum Westen. Auf ihrem Weg in ein neues Leben waren die Angekommenen einer kritischen Bewertung durch Behörden und die Öffentlichkeit ausgesetzt: Hatte man es mit echten Flüchtlingen zu tun, die politischer Druck zum Weggehen getrieben hatte - oder mit Taugenichtsen, Abenteurern und solchen, die nur ihren wirtschaftlichen Vorteil suchten? Die Studie von Elke Kimmel verdeutlicht, dass glaubwürdig vorgebrachte Gründe sowohl im Notaufnahmeverfahren als auch bei der Gewährung staatlicher Unterstützungsleistungen in den 1950er- und 1960er-Jahren eine entscheidende Rolle spielten. In zahlreichen Fallbeispielen skizziert sie die Schicksale, die sich hinter den Anträgen, Eingaben und Widersprüchen verbergen.

„Kimmels Studien bestätigen, erweitern und variieren bereits bekannte Befunde zur gesellschaftlichen Integration und politischen Perzeption von Flüchtlingen in Westdeutschland. Trotz reicher Quellen- und Literaturbelege ist das handliche Buch gewiss weniger als genuiner Forschungsbeitrag und mehr als fundierte Vertiefung eines Besuchs der Marienfelder Gedenkstätte gedacht. Dies leistet das liebevoll mit guten Fotos und farbig abgebildeten Dokumenten ausgestattete, präzis und lebendig geschriebene Buch hervorragend." Frank Hoffmann, SEHPUNKTE.de, Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften, Ausgabe 9 (2009), Nr. 5

Metropol Verlag, Wohlen/Bern 2009

Daniela Duff

Abenteuer Europa oder Die Suche nach dem besseren Leben

Minderjährige allein unterwegs

Daniela Duff - Abenteuer Europa oder Die Suche nach dem besseren Leben

Sachbuchlektorat

Minderjährige Asylsuchende allein in Europa? Woher kommen sie? Warum sind sie hier und was erhoffen sie sich? Darauf versucht das Buch Antworten zu geben.

Elf junge Asylsuchende erzählen ihre Geschichten, lassen die Lesenden an ihrer Vergangenheit, ihrem Alltag, ihren Träumen und Wünschen teilhaben. Was sie erzählen, ist so unterschiedlich wie die Orte wo sie herkommen. So zum Beispiel Ana aus Angola, die ihre Eltern früh verloren hat und mit ihrem kleinen Bruder bei Verwandten wohnte, bevor sie in die Schweiz kam. Oder Xiao Di Liu, dessen abenteuerliche Reise von China über verschiedenste Länder in die Schweiz führte. 

Nebst persönlichen Portraits junger Asylsuchender wird aufgezeigt, dass auch die Schweiz vor nicht allzu langer Zeit ein Auswanderungsland war und viele ihr Glück in andern Ländern suchten. Unterdessen hat sich vieles geändert. Von einem Auswanderungsland zu einem Zielland zahlreicher Migranten und Flüchtlinge geworden, gewannen Flüchtlings- und Ausländergesetze an Bedeutung. Heute prägen vor allem Ängste vor unkontrollierter Einwanderung die politische Landschaft. Davon sind auch unbegleitete Minderjährige betroffen.

Books on Demand, Norderstedt 2008

Irmgard Ernst

Geboren 1924. Ein Berliner Frauenleben

Autobiographie

Irmgard Ernst - Geboren 1924. Ein Berliner Frauenleben

Sachbuchlektorat, Redaktion & Endkorrektur

Die 1924 in Berlin geborene Irmgard Ernst wurde mit 17 Monaten von einem Friseurmeister und seiner Ehefrau adoptiert und wuchs als verwöhntes Einzelkind in der Wiener Straße in Berlin-Kreuzberg auf. Ihre Kindheit wurde vom Gedankengut des kommunistisch orientierten Vaters und der christlich engagierten Mutter in gleichem Maße geprägt. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges hatte die unbefangene, glückliche Kindheit ein Ende und es folgten Jahre des Hungers, der ständigen Furcht vor Bomben, des Kriechens durch Mauerdurchbrüche, des Stolperns über Verletzte und Leichen und der SS-Verhöre. Freundschaften wurden zerrissen, Berufsträume platzten. Die Autorin verhinderte die Deportation ihres Vaters, der kurz nach dem Krieg an der Ruhr verstarb und dessen würdelose Bestattung für die junge Frau ein traumatisches Erlebnis wurde. 1946 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, mit dem sie drei Kinder bekam. Sie arbeitete als selbstständige Steuerbevollmächtigte und schaffte es gemeinsam mit ihrem Ehemann durch harte Arbeit zu einigem Wohlstand zu gelangen. Aber die Jahre des Glücks fanden ein jähes Ende, als 1970 das Schicksal noch einmal erbarmungslos zuschlug. Die lebendigen Schilderungen beziehen den Leser in das Geschehen ein und lassen ihn nicht mehr los. Ein bemerkenswertes Buch – spannend bis zur letzten Seite.

trafo Verlag, Berlin 2008

Monika Wikete

Goethe bei den Rumäniendeutschen

Literatur-Rezeption im Banat und in Siebenbürgen (Wissenschaftliche Beiträge: Literaturwissenschaft, Band 9)

Monika Wikete - Goethe bei den Rumäniendeutschen

Verlagsbewerbung

Erst spät fanden die Dramen und Romane Johann Wolfgang von Goethes bei den Rumänen Beachtung. Unter der deutschen Minderheit, den Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen, wurde sein klassisch gewordenes Werk dagegen schnell als Teil kultureller deutscher Identität empfunden und auf eigene Weise intensiv rezipiert. In der Minderheitensituation diente das Bekenntnis zu diesem international beachteten deutschen Nationaldichter als Vehikel zur Gemeinschaftsbildung und spiegelte den Wunsch vieler Rumäniendeutscher, wenn auch in exterritorialer Verbindung dennoch einer großen Kultur anzugehören. Monika Wikete untersucht, wie Goethes Werke in der deutschsprachigen Literatur Siebenbürgens und des Banats aufgegriffen wurden. Sie fahndet auch in der Presse vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach seinen Spuren und hinterfragt Aufführungen von Goethe-Dramen in Hermannstadt und Temesvar.

„Die in der Disseration zusammengetragenen Daten werden der künftigen Forschung sicherlich von Nutzen sein.“ Gudrun Schuster in: SPIEGELUNGEN, Heft 3, 4 (59) Jahrgang 2010

Tectum, Marburg 2010

Kristin Draheim / Franziska Liebetanz / Vogler-Lipp, Stefanie (Hg.)

Schreiben(d) lernen im Team

Ein Seminarkonzept für innovative Hochschullehre. Reihe: Key Competences for Higher Education and Employability.

Kristin Draheim / Franziska Liebetanz / Vogler-Lipp, Stefanie (Hg.) - Schreiben(d) lernen im Team

Fachbuchlektorat

Schreiben, Kooperation in Teams und interkulturelle Kompetenz sind drei Schlüssel zum erfolgreichen Studium. Wie können sich Studierende innerhalb eines Seminars die drei Kompetenzen Schreiben, Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenz gemeinsam erarbeiten? Die Herausgeberinnen stellen ein zur Adaption geeignetes Seminarkonzept vor, mit dem sich diese nicht nur für das Studium relevanten Schlüsselkompetenzen in der Lehre umsetzen lassen. Ausgangspunkt ist ein zweijähriges Modellprojekt mit interkulturellen Schreibteams. Im Praxisteil dieses Buches reflektieren Projektmitarbeitende und Studierende die einzelnen Komponenten des Seminarkonzepts hinsichtlich ihrer Umsetzung und Ergebnisse. Externe FachexpertInnen betten die drei projektrelevanten Kompetenzen in weitere theoretische und praktische Kontexte ein.

Springer, Heidelberg 2012

Klaus Ketterer

Über die Würde

Philosophischer Essay

Klaus Ketterer - Über die Würde

Fachbuchlektorat

Der Jahrtausende alte Begriff der Würde ist zwar in etliche Texte des Rechts und rechtsnaher Festlegungen eingegangen, doch haben wir uns bisher nicht darüber einigen können, was wir damit genau meinen. Deshalb geht der Verfasser auf eine Suche nach dem, was bisher unter Würde verstanden wird und wurde. Die historische Entwicklung des Begriffes wird nachgezeichnet. Dabei wird erkennbar, dass bisher eine kulturübergreifend annehmbare Definition für das, was wir Würde nennen, nicht existiert. Ohne eine einheitliche Vorstellung aber über das, was Würde denn sei, kann diese keine umfassende Gültigkeit erlangen. In diesem Essay wird deshalb in sieben Schritten ein Vorschlag für eine solche Definition geschaffen. Im Bruch mit bisherigen Vorstellungen wird zwischen „reiner Würde" und „spezifizierter Würde" unterschieden. Religiösen und ideologischen Vorstellungen werden die Deutungshoheit entzogen. Die „Würde" ist nicht nur „Menschenwürde". Es gibt darüber hinaus auch eine „Würde alles Lebenden". Wir Menschen sollten den Gestaltungsauftrag annehmen!

dichterSchreibenverlag, Krefeld 2008

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