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Bücher

Fach- & Sachbuch

Eine Auswahl der von uns bearbeiteten Wissenschafts- und Fachbuchtitel: Dissertationen sowie Monografien. Ebenso erhalten Sie Einblick in unsere Arbeitsreferenzen der Sachbuchsparte mit Titeln aus den Bereichen Zeitgeschichte, Europa, Ratgeber sowie Biografie und Autobiografie. 

Bewegen Sie den Mauszeiger über die Galerie und Sie erhalten einen Überblick über die von uns bearbeiteten Titel. Mit einem Klick auf das Buchcover erhalten Sie Informationen zu Inhalt, Verlag und weiterführenden Links.

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Daniela Duff

Abenteuer Europa oder Die Suche nach dem besseren Leben

Minderjährige allein unterwegs

Daniela Duff - Abenteuer Europa oder Die Suche nach dem besseren Leben

Sachbuchlektorat

Minderjährige Asylsuchende allein in Europa? Woher kommen sie? Warum sind sie hier und was erhoffen sie sich? Darauf versucht das Buch Antworten zu geben.

Elf junge Asylsuchende erzählen ihre Geschichten, lassen die Lesenden an ihrer Vergangenheit, ihrem Alltag, ihren Träumen und Wünschen teilhaben. Was sie erzählen, ist so unterschiedlich wie die Orte wo sie herkommen. So zum Beispiel Ana aus Angola, die ihre Eltern früh verloren hat und mit ihrem kleinen Bruder bei Verwandten wohnte, bevor sie in die Schweiz kam. Oder Xiao Di Liu, dessen abenteuerliche Reise von China über verschiedenste Länder in die Schweiz führte. 

Nebst persönlichen Portraits junger Asylsuchender wird aufgezeigt, dass auch die Schweiz vor nicht allzu langer Zeit ein Auswanderungsland war und viele ihr Glück in andern Ländern suchten. Unterdessen hat sich vieles geändert. Von einem Auswanderungsland zu einem Zielland zahlreicher Migranten und Flüchtlinge geworden, gewannen Flüchtlings- und Ausländergesetze an Bedeutung. Heute prägen vor allem Ängste vor unkontrollierter Einwanderung die politische Landschaft. Davon sind auch unbegleitete Minderjährige betroffen.

Books on Demand, Norderstedt 2008

Irmgard Ernst

Geboren 1924. Ein Berliner Frauenleben

Autobiographie

Irmgard Ernst - Geboren 1924. Ein Berliner Frauenleben

Sachbuchlektorat, Redaktion & Endkorrektur

Die 1924 in Berlin geborene Irmgard Ernst wurde mit 17 Monaten von einem Friseurmeister und seiner Ehefrau adoptiert und wuchs als verwöhntes Einzelkind in der Wiener Straße in Berlin-Kreuzberg auf. Ihre Kindheit wurde vom Gedankengut des kommunistisch orientierten Vaters und der christlich engagierten Mutter in gleichem Maße geprägt. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges hatte die unbefangene, glückliche Kindheit ein Ende und es folgten Jahre des Hungers, der ständigen Furcht vor Bomben, des Kriechens durch Mauerdurchbrüche, des Stolperns über Verletzte und Leichen und der SS-Verhöre. Freundschaften wurden zerrissen, Berufsträume platzten. Die Autorin verhinderte die Deportation ihres Vaters, der kurz nach dem Krieg an der Ruhr verstarb und dessen würdelose Bestattung für die junge Frau ein traumatisches Erlebnis wurde. 1946 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, mit dem sie drei Kinder bekam. Sie arbeitete als selbstständige Steuerbevollmächtigte und schaffte es gemeinsam mit ihrem Ehemann durch harte Arbeit zu einigem Wohlstand zu gelangen. Aber die Jahre des Glücks fanden ein jähes Ende, als 1970 das Schicksal noch einmal erbarmungslos zuschlug. Die lebendigen Schilderungen beziehen den Leser in das Geschehen ein und lassen ihn nicht mehr los. Ein bemerkenswertes Buch – spannend bis zur letzten Seite.

trafo Verlag, Berlin 2008

Klaus Ketterer

Über die Würde

Philosophischer Essay

Klaus Ketterer - Über die Würde

Fachbuchlektorat

Der Jahrtausende alte Begriff der Würde ist zwar in etliche Texte des Rechts und rechtsnaher Festlegungen eingegangen, doch haben wir uns bisher nicht darüber einigen können, was wir damit genau meinen. Deshalb geht der Verfasser auf eine Suche nach dem, was bisher unter Würde verstanden wird und wurde. Die historische Entwicklung des Begriffes wird nachgezeichnet. Dabei wird erkennbar, dass bisher eine kulturübergreifend annehmbare Definition für das, was wir Würde nennen, nicht existiert. Ohne eine einheitliche Vorstellung aber über das, was Würde denn sei, kann diese keine umfassende Gültigkeit erlangen. In diesem Essay wird deshalb in sieben Schritten ein Vorschlag für eine solche Definition geschaffen. Im Bruch mit bisherigen Vorstellungen wird zwischen „reiner Würde" und „spezifizierter Würde" unterschieden. Religiösen und ideologischen Vorstellungen werden die Deutungshoheit entzogen. Die „Würde" ist nicht nur „Menschenwürde". Es gibt darüber hinaus auch eine „Würde alles Lebenden". Wir Menschen sollten den Gestaltungsauftrag annehmen!

dichterSchreibenverlag, Krefeld 2008

Veronika Lipphardt

Biologie der Juden

Jüdische Wissenschaftler über »Rasse« und Vererbung 1900–1935 (Dissertation)

Veronika Lipphardt - Biologie der Juden

Fachbuchlektorat

Die Frage einer biologischen Rassenzugehörigkeit der Juden galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts als brisantes, ungelöstes wissenschaftliches Problem. Wissenschaftler mit jüdischem Familienhintergrund sahen sich vor einem Dilemma, denn sie waren zugleich Subjekt und Objekt der Forschung. Die Studie zeichnet diese wissenschaftliche Debatte nach und beleuchtet dabei insbesondere die Positionen von Wissenschaftlern jüdischer Herkunft. Wie reflektierten diese ihre Identität im Rahmen biologischer Theorien und wie gestaltete sich die Auseinandersetzung mit nichtjüdischen Kollegen? Zudem werden die Versuche einiger dieser Wissenschaftler beschrieben, Institutionen für die Erforschung der „Biologie der Juden" zu gründen.

Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008

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