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Bücher

Fach- & Sachbuch

Eine Auswahl der von uns bearbeiteten Wissenschafts- und Fachbuchtitel: Dissertationen sowie Monografien. Ebenso erhalten Sie Einblick in unsere Arbeitsreferenzen der Sachbuchsparte mit Titeln aus den Bereichen Zeitgeschichte, Europa, Ratgeber sowie Biografie und Autobiografie. 

Bewegen Sie den Mauszeiger über die Galerie und Sie erhalten einen Überblick über die von uns bearbeiteten Titel. Mit einem Klick auf das Buchcover erhalten Sie Informationen zu Inhalt, Verlag und weiterführenden Links.

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Helena Rödholm Siegrist

Wenn die Wahrnehmung kippt

Transformationen in Franz Kafkas "Verwandlungen"

Helena Rödholm Siegrist - Wenn die Wahrnehmung kippt

Lektorat

Erscheinen Kippbilder, die sich je nach Sichtweise verändern, als Subtext in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ und bringen so die Wahrnehmung des Lesers ins Wanken? Ist der Text nicht selbst ein Kippbild, das Allusionen transformiert und verschiedene Deutungen und Stimmen miteinander in Dialog treten lässt? Berührt „Die Verwandlung“ deshalb immer neue LeserInnen, weil der Text sie in ein existentielles Gespräch mit offenem Ausgang verwickelt? Hundert Jahre nach der Entstehung von Franz Kafkas Erzählung zeigt Helena Rödholm Siegrist hier neue Perspektiven auf, in einem Essay voller intertextueller Referenzen zu Literatur, Populärkultur, Geschichte und Religion. Eine zentrale Stellung nimmt dabei das Bild der Frau ein: Frauen aus der Erzählung machen zusammen mit Frauen aus Literatur und Religion Betrachtungsweisen deutlich, die den Austausch über kulturelle Vorstellungen, Redevielfalt und drohenden Monologismus vertiefen.

Igel Verlag, Hamburg 2015

Daniel Briegleb

Lust an Liebe

Ein Essay

Daniel Briegleb - Lust an Liebe

Bewerbungsunterlagen-Check

Reihe: Passagen Philosophie

Die zur Einsicht nötige innere Ruhe ist durch den Körper ständig gestört, sagt Platon. Gott ist Liebe, Sex ist Sünde, sagt die Kirche.

Körperliche Lust und wahre Liebe − eine Nebeneinanderstellung, die eine lange Geschichte hat. Es gibt aber auch eine andere Anschauung, nach der Körper, Liebe und Sexualität erst gemeinsam einen sinnbildenden Zusammenhang ergeben. Die Sexualisierung hat ethische und emotionale Mängel erzeugt, die mit der Entkoppelung der Komplexe "Lust" und "Liebe" zusammenhängen. Sex ist heute in hohem Maße nicht mehr an Liebe gebunden, Eros droht zu zerfallen. Die Wiedergewinnung erotischen Raumes kann über eine kontemplative Bezogenheit entwickelt werden. Diese sieht Daniel Briegleb als eine Opposition zu der Beeinflussung unserer Gefühlsräume durch mediale und wissenschaftliche Wahrheitseinflüsterungen, die einem teils grotesk ausgeuferten Diskurs- und Informationsfeld entspringen, und betrachtet die Bildung von Liebesgegenwart mehr als einen von der körperlichen Erfahrung ausgehenden Prozess. Im Lichte eines weniger von der Negativität des Entzugs her bestimmten Begehrensbegriffs entstehen Umrisse einer als geschichtlich verstandenen ars erotica.

www.danielbriegleb.de

Passagen Verlag, Wien 2014

Klaus Ketterer

Über die Würde

Philosophischer Essay

Klaus Ketterer - Über die Würde

Fachbuchlektorat

Der Jahrtausende alte Begriff der Würde ist zwar in etliche Texte des Rechts und rechtsnaher Festlegungen eingegangen, doch haben wir uns bisher nicht darüber einigen können, was wir damit genau meinen. Deshalb geht der Verfasser auf eine Suche nach dem, was bisher unter Würde verstanden wird und wurde. Die historische Entwicklung des Begriffes wird nachgezeichnet. Dabei wird erkennbar, dass bisher eine kulturübergreifend annehmbare Definition für das, was wir Würde nennen, nicht existiert. Ohne eine einheitliche Vorstellung aber über das, was Würde denn sei, kann diese keine umfassende Gültigkeit erlangen. In diesem Essay wird deshalb in sieben Schritten ein Vorschlag für eine solche Definition geschaffen. Im Bruch mit bisherigen Vorstellungen wird zwischen „reiner Würde" und „spezifizierter Würde" unterschieden. Religiösen und ideologischen Vorstellungen werden die Deutungshoheit entzogen. Die „Würde" ist nicht nur „Menschenwürde". Es gibt darüber hinaus auch eine „Würde alles Lebenden". Wir Menschen sollten den Gestaltungsauftrag annehmen!

dichterSchreibenverlag, Krefeld 2008

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