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Bücher

Fach- & Sachbuch

Eine Auswahl der von uns bearbeiteten Wissenschafts- und Fachbuchtitel: Dissertationen sowie Monografien. Ebenso erhalten Sie Einblick in unsere Arbeitsreferenzen der Sachbuchsparte mit Titeln aus den Bereichen Zeitgeschichte, Europa, Ratgeber sowie Biografie und Autobiografie. 

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Stefanie Marten

Auf der Suche nach mir

Vom Stiefvater missbraucht. Eine Frau stellt sich ihrer Vergangenheit

Stefanie Marten - Auf der Suche nach mir

Sachbuchlektorat & Verlagsbewerbung

Eine unbekümmerte Kindheit durfte Stefanie Marten nie erleben. Im Alter von sieben bis 16 Jahren wird sie von ihrem tyrannischen Stiefvater missbraucht und ihre Mutter schaut weg. Als Stefanie Marten sich schließlich einem ihrer Brüder anvertraut, kommt es zu einem schrecklichen Streit, bei dem die Brüder den Stiefvater in Notwehr erschlagen. Die Familie zerbricht und die junge Frau baut sich fern der Heimat ein neues Leben auf. Doch immer wieder muss sie schmerzlich erkennen, dass sie ihre schrecklichen Erlebnisse nicht vergessen kann. Erst Jahre später, als ihre Mutter einen Schlaganfall erleidet, beschließt Stefanie Marten, zu ihr zu fahren. Diese Reise ist zugleich eine Reise in ihre eigene Vergangenheit. Stefanie Marten gewährt in ihrem Buch beklemmende Einblicke in ihre Kindheit und erzählt mit eindringlicher Klarheit, wie sie ihres eigenen Ichs beraubt wurde. Auf der Suche nach mir ist die aufwühlende Geschichte über eine gestohlene Kindheit und das berührende Buch einer Frau, die auf der Suche nach ihrer Identität ist.

„Stefanie Marten hat die schmerzliche Leidensgeschichte einer geraubten Kindheit aufgeschrieben. Für sie eine Form der Therapie, nicht Schuld am Missbrauch gewesen zu sein. Es sind beklemmende Einblicke, die uns die heute 54-Jährige gewährt. Man spürt die tiefe Verzweiflung eines Kindes, die Verletzungen und Demütigungen zu ertragen, um die Geschwister zu schützen und von der geliebten Mutter nur einmal in den Arm genommen zu werden . Und das Buch sensibilisiert, aufmerksamer unseren Kindern gegenüber zu sein." OTZ.de / 14.07.2012

Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2012

Klaus Hoferichter

Marga, Unkraut vergeht nicht

Eine Berlin-Brandenburgische Arbeitergeschichte

Klaus Hoferichter - Marga, Unkraut vergeht nicht

Redaktion, Coaching & Verlagsbewerbung

Der "Garten Eden" ist die Heimat von Marga und Max. Im Berlin der turbulenten 30er Jahre erwächst mit Liebe und Fleiß aus einer Schrebertgartenlaube ein Zuhause, ein Spross ist im Anmarsch. Mit der Familie kommt der Aufschwung, das Olympische Feuer, der Umzug nach Kreuzberg, das Jungvolk und schließlich der Fliegeralarm, welcher das drohende Unheil verkündet. Wenig später stehen sechs Kinder mit Mutter allein auf märksichem Boden. Doch Unkraut vergeht nicht!

Zum Autor: Klaus Hoferichter wurde 1936 in einer Laubenkolonie in Berlin-Baumschulenweg geboren. Er verlebte seine ersten Jahre im „Grünen“. Aber diese Zeit war nur von kurzer Dauer. In Kreuzberg lernte er dann „Zilles Milieu“ kennen, eine feuchte Kellerwohnung mit wenig Licht. Der Krieg vertrieb seine Familie von Berlin nach Ostpreußen. In den Nachkriegsjahren wurde sie dann im brandenburgischen Wusterhausen sesshaft. Er erlernte einen ungeliebten Bauberuf, versuchte sich im Lebensmittelgroßhandel als Lagerist, war in der Forstwirtschaft tätig, um letztendlich seine Erfüllung als Museumsleiter zu finden. Außerdem schrieb er jahrzehntelang Artikel, Berichte und Porträts für die „Märkische Volksstimme“ und die „Märkische Allgemeine“.

trafo Verlag, Berlin 2009

Irmgard Ernst

Geboren 1924. Ein Berliner Frauenleben

Autobiographie

Irmgard Ernst - Geboren 1924. Ein Berliner Frauenleben

Sachbuchlektorat, Redaktion & Endkorrektur

Die 1924 in Berlin geborene Irmgard Ernst wurde mit 17 Monaten von einem Friseurmeister und seiner Ehefrau adoptiert und wuchs als verwöhntes Einzelkind in der Wiener Straße in Berlin-Kreuzberg auf. Ihre Kindheit wurde vom Gedankengut des kommunistisch orientierten Vaters und der christlich engagierten Mutter in gleichem Maße geprägt. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges hatte die unbefangene, glückliche Kindheit ein Ende und es folgten Jahre des Hungers, der ständigen Furcht vor Bomben, des Kriechens durch Mauerdurchbrüche, des Stolperns über Verletzte und Leichen und der SS-Verhöre. Freundschaften wurden zerrissen, Berufsträume platzten. Die Autorin verhinderte die Deportation ihres Vaters, der kurz nach dem Krieg an der Ruhr verstarb und dessen würdelose Bestattung für die junge Frau ein traumatisches Erlebnis wurde. 1946 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, mit dem sie drei Kinder bekam. Sie arbeitete als selbstständige Steuerbevollmächtigte und schaffte es gemeinsam mit ihrem Ehemann durch harte Arbeit zu einigem Wohlstand zu gelangen. Aber die Jahre des Glücks fanden ein jähes Ende, als 1970 das Schicksal noch einmal erbarmungslos zuschlug. Die lebendigen Schilderungen beziehen den Leser in das Geschehen ein und lassen ihn nicht mehr los. Ein bemerkenswertes Buch – spannend bis zur letzten Seite.

trafo Verlag, Berlin 2008

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