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15.04.2016

15. April 2016

Ganz und gar aber hört es auf, heilsam zu sein, wenn der Mensch dem Bürger geopfert wird. (Wilhelm v. Humboldt)

Dorothea Dieckmann mit ihrem Bericht aus dem Inneren des Bildungssystems: Probezeit. Erschienen bei Orlanda in Berlin.

Bildung sollte die Widerstandskraft des Einzelnen gegenüber dem Staat stärken, damit letzterer aus dem kritischen Geist freier Menschen schöpfen könne. In der Erziehung setzt sich der Gegensatz zwischen Bürger und Mensch im Widerspruch zwischen Autorität und Autonomie fort. Die Frage, ob man Freiheit lehren und lernen kann, ist buchstäblich Stein des Anstoßes in jedem Bildungsprozess. Bildung ist die „Probezeit“, in der sich selbständiges Denken und Leben innerhalb von Erfahrungen der Fremdheit und der Ohnmacht bewährt. Medium dieses Konflikts ist die Sprache, die dem Einzelnen den Zugang zu sich und zur Welt öffnet.

 


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